Vorgestellt: Der neue Landesvorstand

 

Der ADFC Schleswig-Holstein hat einen neuen Vorstand. Die Mitglieder des Vereins wählten auf der Landesversammlung Ende 2021 das siebenköpfige Gremium. Im Interview kannst Du die Sieben besser kennenlernen!

 

Stephanie Meyer, Landesvorsitzende, Dipl. Ing. für Architektur

Im Vorstand zuständig für "Teamleitung", Infrastruktur, Finanzen und Stellungnahmen des ADFC als Träger öffentlicher Belange. Fährt am liebsten ihren treuen “jolly jumper” - jahrzehntelanger Begleiter auf zahlreichen Radreisen. Sie ist zu erreichen unter:stephanie.meyer [at] adfc-sh.de 

 

Was motiviert Dich im Vorstand des ADFC mitzuarbeiten?

Das Fahrrad vorwärts bringen! Mit der Radstrategie Schleswig-Holstein haben wir in der Sache schon viel erreicht und werden als ADFC auf Landesebene als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen. Und es gibt auf Bundes- und Landesebene so viele Fördermittel wie nie zuvor. Also: packen wir es an!

Wann wäre ein persönliches Ziel für Dich erreicht?

Wenn wir als ADFC endlich die offizielle Anerkennung als „Träger öffentlicher Belange" (TÖB) bekommen haben ...

Auf welche Projekte und Entwicklungen freust Du Dich in diesem Jahr?

Dass es endlich wieder mit Radtouren losgehen kann - vielleicht sogar eine Radreise mit einem neuen Fahrrad?

Welche Aufgaben übernimmst Du im Landesvorstand?

Als Landesvorsitzende bin ich die Teamleitung und die erste Ansprechpartnerin nach außen. Meine „alten“ Schwerpunkte als Stellvertretende waren Tourismus, Träger öffentlicher Belange und Finanzen.

In einem Wort: Wofür bist Du immer zu haben?

Es muss ein langer Satz sein… Im Augenblick träume ich von einem gemütlichen Tag auf dem Sofa, mit Hund und Katz´ und einem guten Buch - ganz ohne Termine und to-do-Liste.

 

 

 

 

Henning von Schöning, Finanzreferent, 56 Jahre

Zuständig für Kommunalpolitik und Verbandsfinanzen. Am liebsten unterwegs auf dem Böttcher Safari. Er ist zu erreichen unter: henning.vonschoening [at] adfc-sh.de.

 

Was motiviert Dich im Vorstand des ADFC mitzuarbeiten?

Ich möchte mich für klima- und naturverträgliche Mobilität einsetzen, die den Menschen gut tut, weil sie sich dabei an der frischen Luft bewegen.

Wann wäre ein persönliches Ziel für Dich erreicht?

Wenn meine Art Urlaub zu machen, nämlich mit Zelt und Fahrrad auf Tour zu gehen, wieder normal wird. 

 Auf welche Projekte und Entwicklungen freust Du Dich in diesem Jahr?

Ich freue mich sehr auf die Kidical Mass in Preetz am 1.Mai, die Fahrradsternfahrt nach Hamburg am 19.Juni und die Anti-Atom-Radtour durch Norddeutschland in der letzten Juli-Woche (www.ausgestrahlt.de)

Welche Aufgaben übernimmst Du im Landesvorstand?

Auch solche, bei denen meine beruflichen Kenntnisse im betrieblichen Rechnungswesen und meine Ehrenamtserfahrungen als Mitglied einer Stadtvertretung gefragt sind.

In einem Wort: Wofür bist Du immer zu haben?

Apfelkuchen und Baden bei Wellengang im Meer 

 

 

 

 

Stephan Steffen, Pensionär, 62 Jahre

Zuständig für Verkehrssicherheit und TourGuide-Ausbildung. Am liebsten unterwegs auf Gotland Diamant von Norwid. Zu erreichen ist er unter: stephan.steffen [at] adfc-sh.de 

 

Was motiviert dich, im Vorstand des ADFC mitzuarbeiten?

Zunächst einmal halte ich es für sehr wichtig, dass Menschen einen Teil ihrer Freizeit für eine ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stellen; dies kann in sehr unterschiedlicher Ausprägung erfolgen. Ich bin davon überzeugt, dass es sehr viele Vorteile hat, die Arbeit in einem Verein oder einer Interessengemeinschaft durch einen Vorstand unterstützend zu koordinieren. Der ADFC engagiert sich in einem breiten Themenspektrum, er macht sich stark für Verkehrssicherheit, Verkehrspolitik, Fahrradtourismus, Verbraucherschutz und die ehrenamtliche Arbeit vor Ort. Als aktiver Radfahrer identifiziere ich mich grundsätzlich mit den Zielen des ADFC. Die Mitarbeit im Vorstand bietet mir die Möglichkeit, sich aktiv an der Umsetzung der Ziele des ADFC zu beteiligen und meine Kenntnis in ausgewählten Themenbereichen mit einzubringen.

Wann wäre ein persönliches Ziel für dich erreicht?

Ein persönliches Ziel wäre erreicht, wenn ich durch meine Mitarbeit als Aktiver im ADFC möglichst viele Verkehrsteilnehmende davon überzeugt habe, dass es sich lohnt, im täglichen Straßenverkehr gegenseitige Rücksichtnahme in den Vordergrund zu stellen, um das verständnisvolle Miteinander zu fördern und so die Zahl von Verletzten im Straßenverkehr zu minimieren.

Daneben würde ich mich freuen, wenn durch verkehrspolitische Arbeit, das Anbieten von Fahrradtouren und gesteigerte Öffentlichkeitsarbeit der Bekanntheitsgrad des ADFC genauso groß wie der des ADAC würde.

Auf welche Projekte und Entwicklungen freust du dich in diesem Jahr?

Die anstehende Landtagswahl bietet die Möglichkeit, Aktionen mit Wahlkampfbezug durchzuführen. Einstieg ist ein Foto-Shooting vor dem Landtag mit vielen Aktiven des ADFC.

Zudem würde ich mich freuen, wenn bereits durchgeführte Projekte weitergeführt werden könnten. Beispielhaft „Mobilitätstage an Grundschulen“ im Rahmen des Projektes „cities.multimodal“ oder Themenschwerpunkte im Rahmen der Aktion „Verkehrswende selber machen“.

Persönlich steht für mich das Ausbilden von Tourguides sowie das Durchführen von geführten Radtouren im Vordergrund meiner diesjährigen Aktivitäten.

Welche Aufgaben übernimmst du?

Die Attraktivität geführter Fahrradtouren des ADFC ist das Ergebnis des Einsatzes erfahrener Tourguides. Das Angebot zu steigern, neue Tourguides anzuwerben und diesen eine qualifizierte Ausbildung anzubieten, steht im Vordergrund meiner zukünftigen Vorstandsarbeit.

Dabei ist es mir wichtig, auch die „alten Hasen“ davon zu überzeugen, dass sich eine Tourguide Ausbildung lohnt.

Des Weiteren beschäftigt mich das Thema „Fahrradcodierung“. Eng verbunden damit ist die Problematik des Fahrraddiebstahls.

In einem Wort: Wofür bist zu immer zu haben?

ZitroneneismitSchokolade

 

 

 

Ellen Pahling - Gesundheitsmanagerin B.SC., M.A.

Zuständig für Tourismus, Mitgliederzeitung Pett Man Sülm und Verbraucherberatung ist am liebsten unterwegs auf ihrem Müller und Riese Pedelec, Modell Hommage, mit Vollfederung und Doppelakku. Sie ist zu erreichen unter ellen.pahling [at] adfc-sh.de

Ihre Antworten finden sich hier in Kürze.

 

 

 

Timo Höfker

Am liebsten unterwegs auf dem Giant Terrago von 1990 in den Farben Pink, Weiß und Grün. Er ist unter timo.hoefker [at] adfc-sh.de zu erreichen.

Seine Antworten finden sich hier in Kürze.

 

 

 

Sofia Grothkopp, Zweiradmechatronikerin in Ausbildung

Zuständig für junge Menschen im ADFC und am liebsten hat sie das CargoBikeMonkeys Radlader. Unter sofia.grothkopp [at] adfc-sh.de ist sie zu erreichen.

Ihre Antworten finden sich hier in Kürze.

 

 

 

Hans-Hermann Dube, 69 Jahre, pensionierter Ministerialbeamter für Entwicklungszusammenarbeit 

Im Vorstand ist er zuständig für Verkehrspolitik und Verbandsentwicklung und unter hans_h.dube [at] icloud.com zu erreichen. Sein liebstes Rad: das Strada 1000 von Stevens.

Seine Antworten finden sich hier in Kürze.

 

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https://sh.adfc.de/artikel/sieben-fuer-den-adfc

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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