
Weiterhin auf Goldkurs: Jan Voß, ADFC-Landesgeschäftsführer ADFC SH, überreicht das Zertifikat "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Gold an Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen © Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber: Verkehrsministerium SH hält Gold-Status
Weiterhin auf Goldkurs: Das Verkehrsministerium wurde bei der Fachtagung Radverkehr 2026 erneut als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Gold vom ADFC ausgezeichnet.
Im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein (MWVATT) werden die Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer ernst genommen. Rund 260 Beschäftigte arbeiten am Dienstsitz am Düsternbrooker Weg in Kiel. Das Haus ist sich seiner Vorreiter-Funktion bewusst und hat sich deshalb das eigene Engagement bei der Förderung des Radfahrens bereits 2023 vom ADFC mit dem Zertifikat “Fahrradfreundlicher Arbeitgeber” bestätigen lassen. Nach drei Jahren stand nun die Überprüfung an.
Stetes Engagement und Ausbau weiterer Angebote sichern die Gold-Zertifizierung
ADFC-Landesgeschäftsführer Jan Voß durfte das Ergebnis auf der Fachtagung Radverkehr des MWVATT am 24. September in Kiel verkünden: “Einen Fahrradfreundlichen Arbeitgeber zeichnet aus, dass er nicht stehen bleibt, sondern stetig überprüft, wie er Radfahrer*innen weiter unterstützen kann. Das Ministerium hat dies genau bewiesen, bestehende Maßnahmen überprüft und neue entwickelt. Deshalb freue ich mich, dass das Verkehrsministerium auch die nächsten drei Jahre das Zertifikat ”Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Gold führen darf!"
Jan Voß überrreichte die Plakette, stellvertretend für die engagierten Mitarbeiter*innen, an Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen.
„Fahrradfreundliche Arbeitgeber“ in Bronze, Silber und Gold
Das Zertifikat des ADFC gibt es in Bronze, Silber und Gold. Voraussetzung für alle ist eine Mobilitäts-Koordinator*in als zentrale Anlaufstelle. Zusatzpunkte gibt es für großzügig gestaltete Fahrradparkplätze nah am Eingang, Umkleidemöglichkeiten und Duschen. Positiv bewertet werden auch Angebote zur Fahrradreparatur, saisonale Fahrrad-Checks, Diensträder, Mitmachaktionen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“, individuelle Streckenberatung oder Betriebsausflüge mit dem Rad.
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber werden - die Chancen und Vorteile im Schnellcheck:
Fahrradfreundlichkeit ist nachhaltig und klimaneutral: Mit geringem Aufwand kommen Unternehmen ihren Nachhaltigkeitszielen näher. Mit dem Rad pendelt es sich besser: Mitarbeiter*innen sind unabhängig unterwegs und starten ohne Stau und Warten in den Tag. Entspannte Parksituation: Je mehr Mitarbeiter*innen mit dem Rad kommen, desto weniger Parkraum wird benötigt und vorhandene Flächen können anders genutzt werden.
Gesunde Mitarbeitende: Aktive Mobilität hilft beim Stress abbauen. Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, beugt zudem Bewegungsmangel und damit einhergehenden Einschränkungen vor. Gestärkter Teamgeist: Gemeinsame Fahrradaktionen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“ oder „Stadtradeln“ fördern die Kommunikation und das Wir-Gefühl. Höhere Attraktivität als Arbeitgeber: Fahrradfreundliche Arbeitgeber haben die Nase vorn beim Wettbewerb um Fachkräfte, die bei der Stellensuche nicht nur aufs Gehalt achten.








