cities.multimodal, mehrPlatzfürsRad

"cities.multimodal"

Wie kann sich eine von Autoverkehr geprägte Stadt zu einer Kommune entwickeln, in der umweltfreundliche Fortbewegungsmittel die Hauptrolle spielen?

Dieser Frage geht das EU-Projekt cities.multimodal (freiübersetzt mit „nachhaltige Mobilität in Städten“) nach. Ziel ist es, Lösungsansätze zu finden und so weiter zu entwickeln, dass sie ohne große Änderungen von anderen Städten übernommen werden können. Besonders im Focus stehen dabei dicht besiedelte, innerstädtische Quartiere, die einerseits gute Voraussetzungen für umweltfreundliche Mobilität bieten und andererseits unter zu viel Autoverkehr leiden.

Der ADFC Schleswig-Holstein bot während des EU-Projekts "cities.multimodal" Grundschulklassen im Rahmen Mobilitätstage an. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler mit Spiel und Spaß erfahren, wie sie nachhaltig und eigenständig zur Schule (und anderen Zielen) kommen. Da gemeinsam alles vieles besser ist, stellte der ADFC die Mobilitätsformate "Laufbus" und "Fahrradbus" vor. Ziel: Gemeinsam in (Klein-)Gruppen zu Fuß oder mit dem Fahrrad Wege zurücklegen. Die Karten finden Sie unten zum Download verlinkt.

mehrPlatzfürsRad in Kiel

#mehrPlatzfürsRad

Es ist ein weltweites Phänomen in den Städten und Gemeinden: Immer mehr PKW benötigen immer mehr Parkraum. Dafür werden Flächen, die für die Lebensqualität notwendig sind – vom einzelnen Baum bis hin zu Grünanlagen und Spielplätzen – umgewidmet.

In Deutschland verbringen privat genutzte PKW im Durchschnitt 23 Stunden pro Tag auf einem Parkplatz. Davon stehen pro Auto drei zur Verfügung: am Wohnort, am Arbeitsort und dort, wo Besorgungen oder Freizeitvergnügen angesagt sind (Mobilität in Deutschland, Studie im Auftrag der Bundesregierung 2008). Diese Parkplätze sind aber nicht immer dort frei, wo sie gerade benötigt werden, so dass von der einen Stunde Fahrtzeit, die im Durchschnitt übrigbleibt, ein nicht unerheblicher Teil für die Parkplatzsuche und die dadurch entstehenden Staus benötigt wird.

Diese Entwicklung wird oft als so selbstverständlich hingenommen, dass alternative Möglichkeiten der Fortbewegung erst dann zur Diskussion stehen, wenn sie wie beim Park(ing)Day bewusst vors Auge geführt werden.

Im Rahmen, des von der BINGO!-Umweltlotterie, geförderten Projektes bringt der ADFC Schleswig-Holstein, den Bürger*innen mit Park(ing) Days und temporären Fahrradschutzstreifen eine lebenswerte Stadt näher.

Sie wollen einen Park(ing) Day bei sich organisieren oder bei der Umsetzung mithelfen, aber haben noch Fragen?

Schreiben Sie uns. Wir helfen gerne!
LeiLa - das leihbare Lastenrad

Leila - das leihbare Lastenrad

In vielen Großstädten sind Lastenräder für den alltäglichen Transport von Großeinkauf, Kind und Hund schon bekannt - aber funktioniert ihr Einsatz auch in kleineren Städten und Gemeinden?

Der ADFC Schleswig-Holstein wollte es wissen und startete das Projekt "Leila - das leihbare Lastenrad". Finanziert durch die Bingo Umweltlotterie wurde Leila an verschiedenen Orten zur kostenlosen Ausleihe an Familien angeboten, im Gegenzug wurde um einen kurzen Erfahrungsbericht gebeten.

Das Förderprojekt ist bereits seit einigen Jahren abgelaufen, Leila fährt aber weiterhin durch Schleswig-Holstein und kann kostenlos zum Probefahren (für mindestens eine Woche) ausgeliehen werden.

Sie wollen Leila ausleihen? Schreiben Sie uns!
Projektkarte "Verkehrswende selber machen"

Verkehrswende selber machen

Verkehrswende bedeutet, Mobilität klimafreundlich zu gestalten und gleichsam die Lebensqualität der Menschen in der Stadt wie auf dem Land zu erhalten und weiter zu verbessern.

Neben vielen zeitintensiven Projekten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, nachhaltige Mobilität vor Ort schnell und einfach zu realisieren. Vieles können die Menschen vor Ort direkt zur Diskussion stellen, initiieren oder selbst in die Hand nehmen.
Vom Fahrradbügel zur Fahrradstraße, von der Mitfahrbank zum Bürgerbus und weit darüber hinaus sind den Möglichkeiten und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Zentrales Element, des von BINGO-Umweltlotterie und EU geförderten Projekts, ist eine Online-Beteiligungsplattform, die die Vielfalt der Projekte, Aktionen und Initiativen zum Thema Verkehrswende in Schleswig-Holstein auf einer Karte aufzeigen und dazu motivieren soll, Ideen und Lösungswege für eine klimafreundliche Verkehrswende vor Ort zu entwickeln, diese einfach und unkompliziert einzubringen und sich mit anderen auszutauschen.

Wechselnde Themenschwerpunkte sollen zusätzlich die Vielfalt und Vielzahl der Maßnahmen für eine Verkehrswende verdeutlichen.

Werden Sie selbst aktiv!

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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