Neben dem Zufußgehen ist das Fahrrad bei Kindern das Verkehrsmittel Nummer eins wenn es heißt selbstständig mobil zu sein. Gleichzeitig lassen sich grundsätzlich viele Defekte am Fahrrad selbst beheben. Fahrradwerkstätten an Schulen bieten die Möglichkeit Schülerinnen und Schülern die nötigen technischen und organisatorischen Kompetenzen zu vermitteln und ihnen Selbstwirksamkeit und unabhängige Mobilität zu ermöglichen.
Wir unterstützen Schulen beim Aufbau und der Durchführung von Fahrradwerkstätten, praxisnahen Workshops und Exkursionen in professionelle Fahrradwerkstätten.
Das Fahrrad ist weit mehr als ein Fortbewegungsmittel – es ist ein ideales Lernobjekt. Mit Workshops, Exkursionen und einem Leitfaden bringen wir Fahrradwerkstatten an Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Förderzentrum und Berufsschulen auf den Weg. Schüler*innen und Lehrpersonen gleichermaßen können erste Einblicke in Fahrradreparaturen und den Werkstattbetrieb erhalten oder vorhandene Erfahrungen vertiefen.
Die Fahrradwerkstatt der Schule kann für Projekte und Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung stehen oder in den Regelunterricht eingebunden werden. Auch Ganztagsangebote können durch die Fahrradwerkstatt bereichert werden. Wir begleiten Einrichtungen vom ersten Werkzeugkoffer bis zur vollständig eingerichteten Fahrradwerkstatt.
Wir unterstützen Sie und Ihre Schule dabei eine Fahrradwerkstatt einzurichten, mit Beratung, einem Leitfaden samt Werkstattaufgaben und Inhalten. Um sich praktisch mit dem Fahrrad auseinanderzusetzen, kommen wir gerne auch in ihre Schule mit einer vollständig ausgestatteten mobilen Fahrradwerkstatt. Die Fahrradbranche bietet auch spannende technische Einblicke und Ausbildungsmöglichkeiten, deshalb bieten wir auch Exkursionen in Fahrradwerkstätten an.
Die Angebote richten sich an Grundschulen, weiterführende Schulen, Berufsschulen, Förderzentren. Alle Angebote sind für Sie und Ihre Schule kostenlos.
Sie haben die Idee:
„Unsere Schule bräuchte eine Fahrradwerkstatt“ -
Wir kommen an Ihre Schule und erproben mit Schüler*innen und Lehrpersonen in einem praxisnahen Workshop für einen Tag den Betrieb einer Fahrradwerkstatt.
Werkzeug, Ersatzteile und Verbrauchsmaterial und Know-How bringen wir mit! Sie stellen einen Raum und Lust aufs Schrauben.
Der Workshop ist für einen Schultag und eine Teilnehmendenzahl von rund 15 Schüler*innen zzgl. Lehrpersonenen angelegt.
Unsere Exkursionen in professionelle Fahrradwerkstätten in Flensburg, Kiel und Lübeck bieten Schüler*nnen reale Einblicke in den Werkstattalltag. Die Schüler*innen können kleinere Reparaturen selbst erledigen und werden an die Fahrradtechnik herangeführt.
Die Exkursionen können der Einstieg in Fahrradwerkstatt-Projekte an Ihrer Schule sein und einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten.
Ein umfangreicher, praxisorientierter Leitfaden ist dereit noch in Bearbeitung und wir in wenigen Wochen zur Verfügung stehen. Wenden Sie sich bis dahin mit Fragen rund um das Thema Fahrradwerkstätten an Schulen direkt an uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
Melden Sie sich hier für unseren Newsletter "Fahrradfreundliche Schule" an und bleiben Sie über Aktionen, Veranstaltungen und Entwicklung rund um fahrradfreundliche Schule und nachhaltige Mobilität informiert.
Bei Fragen zur Einrichtung einer Fahrradwerkstatt an Ihrer Schule oder unseren Angeboten nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 215.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.
weiterlesenRadfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesenWie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.
weiterlesenMenschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
weiterlesenDas Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
weiterlesenWir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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